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Individualsoftware · PHP · Symfony

Individualsoftware entwickeln lassen Wenn Standardsoftware nicht passt.

Irgendwann stößt jedes System an eine Grenze: ein Arbeitsschritt, den keine Standardsoftware so abbildet, eine Schnittstelle zu einem anderen System, eine Berechnung, die nur in deiner Branche so funktioniert. Ab da baue ich es als eigene Anwendung — mit PHP und Symfony, hauptberuflich und unter echter Last, nicht als Feierabendprojekt.

Antwort binnen einer Stunde · werktags · erste Einschätzung kostenlos · Festpreis vor Arbeitsbeginn

02226 8989097 · kontakt@sebastian-mompour.de

Was ich damit schon gebaut habe

Namen nenne ich hier bewusst keine — Kundendaten sind kein Verkaufsargument. Was ich zeigen kann, ist die Art der Aufgabe.

Für einen Hersteller von Gebäudebegrünung habe ich eine Umkreissuche gebaut, die Fachbetriebe nach Entfernung findet — kein Plugin von der Stange, sondern eigener Code. Das ist der klarste Beleg dafür, dass hier geschrieben und nicht nur installiert wird: Eine Umkreissuche mit eigener Distanzberechnung gibt es nicht als Zehn-Euro-Erweiterung, die man aktiviert.

Für die deutschen Partnerverbände mehrerer asiatischer Automobilhersteller pflege ich laufend WordPress-Installationen und habe vorliegende Designs im Oxygen Builder umgesetzt. Das Design kam fertig — meine Leistung war die technische Umsetzung, nicht der Entwurf.

Für eine Kurswerkstatt im Saarland die technische Umsetzung eines vorliegenden Designs, mit eigenem Code für die Teile, die der Builder nicht abdeckt. Auch hier: fertiges Design, eigener Code für den Rest.

Wann Individualentwicklung der richtige Weg ist

Nicht jede Anforderung braucht eigenen Code. Wenn ein bestehendes Plugin passt, sage ich dir das im Erstgespräch — auch wenn ich damit nichts verdiene.

Eigene Software lohnt sich, wenn es für deine Anforderung schlicht nichts Fertiges gibt:

Hauptberuflich entwickle ich Webanwendungen mit PHP und Symfony, unter echter Last — Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung, keine Wochenendtutorials. Individuelle Softwareentwicklung ist damit nicht etwas, das ich nebenbei anbiete, sondern mein Tagesgeschäft.

Was dabei oft unterschätzt wird: Der schwierige Teil ist selten die Funktion selbst, sondern die Usability — dass die Anwendung sich so bedienen lässt, wie jemand tatsächlich arbeitet. Software, die alles kann und die niemand benutzt, ist teurer als gar keine.

Individualsoftware oder Standardsoftware?

Das ist die Frage, die vor allen anderen steht — und sie fällt öfter zugunsten der Standardsoftware aus, als mir lieb ist.

Eine fertige Softwarelösung ist erprobt, sofort verfügbar und teilt ihre Entwicklungskosten auf alle Kunden auf. Wenn deine Arbeitsabläufe zu dem passen, was eine Standardlösung vorsieht, gibt es keinen Grund, etwas Eigenes bauen zu lassen. Buchhaltung, CRM, Warenwirtschaft: Für diese Anwendungsfälle existieren ausgereifte Softwarelösungen — von Standardsoftware wie SAP bis zu Salesforce —, und die nachzubauen wäre töricht.

Individualsoftware lohnt sich dort, wo du deine Arbeitsweise sonst der Software anpassen müsstest statt umgekehrt.

Der übliche Fall in der Praxis ist nicht entweder-oder, sondern dazwischen: Ein Standardsystem trägt neunzig Prozent, und für den Rest fehlt eine Schnittstelle oder ein Arbeitsschritt. Dann ist die Antwort keine komplette Eigenentwicklung, sondern eine Erweiterung, die sich nahtlos einfügt — deutlich günstiger und schneller produktiv.

Im Gegensatz zu Standardsoftware kann eine maßgeschneiderte Software deine Geschäftsprozesse abbilden, statt sie umzuformen. Genau darin liegt der Vorteil von Individualsoftware: Ein Arbeitsschritt, den heute jemand manuell erledigt, weil das System ihn nicht vorsieht, lässt sich automatisieren. Wo das viele Arbeitsschritte betrifft, wird daraus ein messbarer Gewinn an Effizienz — und für mittelständische Unternehmen gelegentlich ein echter Wettbewerbsvorteil gegenüber allen, die dieselbe Standardsoftware benutzen.

Der Preis dafür ist, dass diese Entwicklung niemand außer dir bezahlt. Deshalb steht am Anfang immer die Frage, ob sich das rechnet — und ob eine individuelle Lösung wirklich nötig ist oder eine Anpassung am Bestehenden genügt.

Läuft bei dir schon etwas und lautet die Frage, ob es das Weiterbauen trägt, beantworte ich sie vorab: Code prüfen lassen, schriftlich und zum Festpreis, bevor irgendetwas entwickelt wird.

Was kostet es, Individualsoftware entwickeln zu lassen?

Die ehrliche Antwort: Das lässt sich ohne Kenntnis der Anforderungen nicht sagen. Was sich sagen lässt, sind die Faktoren, die den Preis treiben:

Was Entwicklerstunden am Markt kosten, lässt sich leicht nachlesen: Agenturen und Dienstleister in Deutschland bewegen sich üblicherweise im Bereich von rund achtzig bis weit über hundertfünfzig Euro netto. Diese Zahl hilft dir aber wenig, denn entscheidend ist nicht der Stundensatz, sondern wie viele Stunden gebraucht werden.

Deshalb rechne ich nicht nach Stunden ab, sondern nenne einen Festpreis — nach der kostenlosen Ersteinschätzung und bevor die Arbeit beginnt.

Das verlagert das Risiko einer Fehleinschätzung von dir zu mir. Der Preis dafür ist, dass ich mir die Anforderungen vorher genau ansehe; ein Festpreis auf Zuruf wäre für uns beide keine gute Idee.

Klein anfangen: erst das Nötige, dann der Rest

Der häufigste Grund, warum Softwareprojekte teuer werden, ist nicht die Technik. Es ist der Versuch, gleich alles auf einmal zu bauen.

Aus dem Hauptberuf kenne ich agile Entwicklung — der Entwicklungsprozess läuft in kurzen Abschnitten, den Sprints, nach denen jeweils etwas Lauffähiges steht, statt einer großen Auslieferung am Ende. Für kleinere Vorhaben übersetze ich das in etwas Einfacheres: Nach einer knappen Konzeption bauen wir zuerst die Fassung, die den eigentlichen Zweck erfüllt, und du arbeitest damit.

Der praktische Gewinn ist Transparenz. Du siehst kontinuierlich, was entsteht, statt monatelang auf einen Go-Live zu warten, bei dem sich dann herausstellt, dass etwas anderes gemeint war. Ein Projektmanagement mit Statusberichten ersetzt das nicht — laufende Software schon.

In der Fachsprache heißt das Minimum Viable Product, ein MVP. Der praktische Nutzen dahinter ist unabhängig vom Namen: Nach wenigen Wochen steht etwas Produktives, und alles Weitere entscheidest du auf Grundlage echter Erfahrung statt einer Vermutung.

Fast immer stellt sich dann heraus, dass ein Teil der ursprünglich gewünschten Funktionen gar nicht gebraucht wird — und dafür etwas anderes fehlt, an das vorher niemand gedacht hat. Diese Erkenntnis ist billiger zu haben, wenn noch nicht alles gebaut ist.

Der Quellcode gehört dir

Ein Punkt, den man vor der Beauftragung klären sollte und der später kaum noch zu ändern ist: Wem gehört die Software, die du bezahlt hast?

Bei mir gehört sie dir. Du bekommst den vollständigen Quellcode, und zwar so, dass ein anderer Softwareentwickler damit weiterarbeiten kann — mit Kommentaren, einer Anleitung zum Aufsetzen und ohne versteckte Abhängigkeit an mich. Symfony ist ein verbreitetes Open-Source-Framework und modular aufgebaut; wer PHP kann, findet sich darin zurecht. Eine Lizenzgebühr fällt nicht an, und für den Betrieb genügt gewöhnliches Hosting — eine Cloud-Plattform ist möglich, aber keine Bedingung.

Der Sinn dahinter ist unbequem für mich und gut für dich: Du sollst bleiben, weil die Arbeit stimmt, nicht weil du nicht weg kannst.

Genau daran erkennst du auch die Wartbarkeit. Software, die nur ihr Erbauer versteht, ist ein Risiko — unabhängig davon, wie gut sie funktioniert. Der übliche Weg dorthin ist kein böser Wille, sondern Zeitdruck und fehlende Dokumentation.

Wie eine Anfrage abläuft

Im ersten Gespräch geht es um deine Anforderung, nicht um Technik-Fachbegriffe: Was soll die Anwendung leisten, womit muss sie sprechen — deine Website, eine Warenwirtschaft, ein externes System? Danach weißt du, ob sich Eigenentwicklung lohnt und was sie ungefähr kostet. Diese Einschätzung kostet nichts.

Lohnt sich Eigenentwicklung, bekommst du ein Konzept mit klarem Umfang und einen Festpreis nach Absprache — nicht nach Stunden. Was dazugehört und was ausdrücklich nicht, steht schriftlich fest, bevor etwas programmiert wird.

Was das kostet

Erste Einschätzung — kostenlos
Ob sich Eigenentwicklung lohnt, und in welcher Größenordnung sich der Aufwand bewegt.
Umsetzung — Festpreis nach Absprache
Individualentwicklung lässt sich nicht sinnvoll in feste Preisstufen pressen — dafür ist jede Anforderung zu unterschiedlich. Der Preis steht schriftlich fest, bevor programmiert wird, und ändert sich danach nicht mehr.

Im Festpreis enthalten:

Separat, auf Wunsch: laufende Pflege nach Auslieferung — ein eigener Vertrag, keine Voraussetzung.

Für wen das hier nicht passt

Ehrlich gesagt: Für ein Vorhaben, das ein mehrköpfiges Team über Monate braucht, bin ich der falsche Ansprechpartner — dafür reicht eine Einzelperson nicht. Wenn ein fertiges Plugin deine Anforderung bereits löst, sage ich dir das, statt dir eine Eigenentwicklung zu verkaufen, die du nicht brauchst.

Für eine klar umrissene Funktion, die es als Zukauf nicht gibt, bin ich richtig.

Häufige Fragen zur Individualentwicklung

Was kostet es, eine Software entwickeln zu lassen?

Kommt vollständig auf den Umfang an — deshalb keine erfundene Hausnummer. Nach der kostenlosen Ersteinschätzung bekommst du einen Festpreis nach Absprache, keine Abrechnung nach Stunden. Welche Faktoren den Preis treiben — Umfang, Schnittstellen, Datenübernahme, Betrieb — steht oben im Abschnitt zu den Kosten.

Wie viel kostet eine Entwicklerstunde?

Am Markt bewegen sich Agenturen und Dienstleister in Deutschland üblicherweise zwischen rund achtzig und weit über hundertfünfzig Euro netto. Ich nenne dir bewusst keinen eigenen Stundensatz, weil er die falsche Frage beantwortet: Entscheidend ist nicht der Preis pro Stunde, sondern wie viele Stunden gebraucht werden — und genau deshalb gibt es hier einen Festpreis statt einer Stundenabrechnung.

Wie läuft die Entwicklung einer Individualsoftware ab?

Zuerst ein Gespräch über den Arbeitsablauf, den die Software abbilden soll — nicht über Technik. Daraus wird eine knappe Konzeption mit Festpreis. Entwickelt wird in kurzen Abschnitten, sodass du kontinuierlich siehst, was entsteht. Zuerst entsteht die Fassung, die den eigentlichen Zweck erfüllt, danach entscheidest du über alles Weitere. Zum Abschluss bekommst du Quellcode, Dokumentation und eine Einweisung.

Wann ist Individualsoftware sinnvoll und wann nicht?

Sinnvoll, wenn du deine Arbeitsweise sonst der Software anpassen müsstest statt umgekehrt, oder wenn eine Schnittstelle fehlt, die es nirgends fertig gibt. Nicht sinnvoll bei Aufgaben, für die ausgereifte Standardsoftware existiert — Buchhaltung und Warenwirtschaft nachzubauen ist teuer und schlechter. Der häufigste Fall liegt dazwischen: Ein Standardsystem trägt fast alles, und nur ein Stück fehlt.

Wem gehört die Software, die ich bezahlt habe?

Dir — einschließlich Quellcode, Dokumentation und einer Anleitung zum Aufsetzen, sodass ein anderer Softwareentwickler damit weiterarbeiten kann. Das ist keine Selbstverständlichkeit in dieser Branche, aber für mich die Bedingung dafür, dass die Zusammenarbeit auf Arbeit beruht und nicht auf Abhängigkeit.

Entwickelst du auch Apps für Smartphones?

Keine nativen Apps für App Store und Play Store — das ist ein eigenes Feld mit eigenen Werkzeugen. Was ich baue, sind Webanwendungen, die auf dem Handy genauso funktionieren wie am Rechner. Für die meisten betrieblichen Anwendungsfälle reicht das und ist deutlich günstiger; wenn du wirklich eine native App brauchst, sage ich dir das.

Was passiert nach dem Go-Live mit Wartung und Erweiterungen?

Software ist nach der Auslieferung nicht fertig: PHP, Symfony und die verwendeten Bibliotheken bekommen Sicherheitsupdates, und Anforderungen ändern sich. Laufende Wartung vereinbaren wir getrennt von der Entwicklung, mit klarem Umfang. Weil du den Quellcode hast, bist du dabei nicht auf mich angewiesen — du kannst die Pflege jederzeit jemand anderem geben.

Warum nicht einfach ein Plugin?

Wenn ein Plugin passt, sage ich dir das — auch ohne Auftrag. Interessant wird eigener Code, wenn es das Plugin so nicht gibt: eine Umkreissuche mit eigener Logik, eine Schnittstelle zu einem Fremdsystem, eine Berechnung, die nur in deiner Branche so funktioniert.

Bist du auf Symfony spezialisiert, oder machst du auch WordPress?

Beides — was passt, entscheidet die Aufgabe, nicht die Technologie, die ich gerade lieber schreibe.

Übernimmst du auch Wartung und Pflege eines Builders wie Oxygen?

Ja. Für mehrere Kunden pflege ich laufend bestehende WordPress-Installationen und setze vorliegende Designs im Oxygen Builder um — inklusive der Teile, die der Builder selbst nicht abdeckt und die eigenen Code brauchen.

Was, wenn das Vorhaben zu groß für ein Nebengewerbe ist?

Dann sage ich das im Erstgespräch, nicht nach drei Wochen. Ich nehme nur an, was ich zuverlässig zu Ende bringe.