Warum WooCommerce statt gemieteter Plattform
Shopify, Wix und die anderen Baukästen sind schnell eingerichtet — dafür zahlst du dauerhaft:
- eine monatliche Grundgebühr
- oft zusätzlich einen Anteil vom Umsatz
- und du bist auf die Bedingungen des Anbieters angewiesen
Ändert der Anbieter Preise oder Regeln, hast du keine Wahl, weil der Shop nicht dir gehört, sondern auf fremder Infrastruktur läuft.
WooCommerce dreht das um: ein E-Commerce-Plugin für WordPress statt einer gemieteten E-Commerce-Plattform, auf deinem eigenen Hosting.
Einen Webshop mit WooCommerce zu erstellen heißt deshalb nicht, sich bei einem Anbieter einzumieten, sondern auf eigenem Boden zu bauen. Du kannst darüber Produkte verkaufen, ohne dass jemand mitverdient, der nur die Software stellt.
Wer einen Onlineshop erstellen lassen will, entscheidet mit dem System also nicht nur über Technik, sondern über die laufenden Kosten der nächsten Jahre. Einen Shop zu erstellen ist die kleinere Frage — die größere ist, wem er danach gehört.
Das ist kein Vorteil, den ich verkaufe — das ist eine Eigenschaft der Software, die genauso gilt, egal wer sie einrichtet. WooCommerce ist das meistgenutzte Shopsystem für WordPress, und weil es auf demselben Content-Management-System aufsetzt wie deine übrige Website, pflegst du Inhalte und Sortiment an einer Stelle statt in zwei getrennten Systemen.
Was dein WooCommerce Onlineshop kann
Der Funktionsumfang, den ein gewöhnlicher Onlineshop braucht, steckt bereits im Kern — dafür braucht es keine Erweiterung:
- Produkte mit Varianten in Größe, Farbe oder Ausführung
- Warenkorb und Kasse, auf Wunsch ohne Kundenkonto
- Zahlungsarten wie PayPal, Kreditkarte, Rechnung oder Vorkasse
- Versandregeln nach Gewicht, Land oder Warenwert
- Steuersätze, Gutscheine und Rabattaktionen
- Lagerbestände samt Hinweis, wenn etwas ausverkauft ist
Wie deine Produktseiten aussehen, entscheidet das Theme. Ein individuelles Design ist möglich, aber nicht immer nötig: Ein solides Standard-Theme, sauber an deine Marke angepasst, verkauft oft zuverlässiger als eine aufwendige Eigenkonstruktion, die bei jedem Update Aufmerksamkeit braucht. Was zu dir passt, klären wir vorher — ich baue nicht automatisch das Teurere.
Genauso wichtig wie das Aussehen ist die Navigation: Wer dein Sortiment nicht in wenigen Klicks durchsucht bekommt, kauft nicht. Kategorien, Filter und Suche baue ich deshalb an deinem tatsächlichen Sortiment aus, nicht nach einer allgemeinen Vorlage. Ein Einkaufserlebnis entsteht nicht durch Effekte, sondern dadurch, dass der Weg vom Fund zur Bestellung kurz und für Mobilgeräte optimiert ist.
Für alles darüber hinaus gibt es kostenlose und kostenpflichtige Plugins für WordPress — für Abonnements, Buchungen, Marktplätze, Druckdienstleister. Die Auswahl ist riesig, und das ist die eigentliche Gefahr: Jede Erweiterung ist Code, der mitgepflegt und bei jedem Update geprüft werden muss. Ich installiere, was dein Sortiment wirklich braucht, und begründe jedes einzelne Plugin.
Was kostet ein WooCommerce Shop?
Andere Anbieter schreiben eine Ab-Zahl in den Titel. Ich nenne dir stattdessen die Posten, die bei der Erstellung eines WooCommerce Shops unabhängig vom Dienstleister anfallen — die kannst du nachrechnen:
- WooCommerce und WordPress: kostenlos, beides Open Source
- Kosten für das Hosting: für einen kleinen Online-Shop etwa zehn bis dreißig Euro im Monat — ein Shop rechnet bei jedem Seitenaufruf mehr als eine reine Website und braucht deshalb mehr als das billigste Paket
- Domain: rund einen Euro im Monat
- Zahlungsanbieter: bei PayPal oder Stripe typischerweise ein bis drei Prozent plus wenige Cent je Bestellung — das fällt bei jedem Shopsystem an, auch bei gemieteten
- Kostenpflichtige Erweiterungen: je nach Bedarf zwischen null und einigen hundert Euro im Jahr
Was hier nicht steht: eine monatliche Plattformgebühr und ein Anteil an deinem Umsatz. Genau das ist der Unterschied, und er wächst mit jedem Jahr, in dem dein Shop läuft.
Dazu kommt meine Arbeit für die Erstellung. Warum dafür keine Zahl auf dieser Seite steht, steht im Abschnitt darunter — kurz gesagt: Fünf Produkte mit einer Zahlungsart sind ein anderer Aufwand als tausend Produkte mit einer Anbindung an eine Warenwirtschaft.
Wie die Erstellung abläuft
Im Erstgespräch geht es um dein Sortiment und deine Abläufe, nicht um Technik-Fachbegriffe: Wie viele Produkte, welche Zahlungsarten, welcher Versand, und womit muss der Shop sprechen — eine Warenwirtschaft, eine Buchhaltung, ein Lager? Danach weißt du, ob WooCommerce zu deinem Vorhaben passt und was die Erstellung ungefähr kostet. Dieses Gespräch ist unverbindlich und kostet nichts.
Passt WooCommerce, bekommst du ein Konzept mit klarem Umfang — die Preisfrage klärt der nächste Abschnitt. Dann richte ich WordPress und WooCommerce ein, spiele deine Produktdaten ein und baue Produktseiten und Navigation auf.
Der Punkt, an dem es meistens hakt, sind nicht die Einstellungen, sondern die Produktdaten: Texte, Bilder, Preise, Varianten. Liegen die vollständig vor, geht der Rest zügig. Fehlen sie, wartet der Shop auf dich — deshalb spreche ich das früh an statt kurz vor dem Livegang.
Vor dem Livegang läuft der Onlineshop auf einem Testsystem, mit echten Testbestellungen, damit Zahlungsarten und Versand nachweislich funktionieren, bevor die erste Bestellung von Kundschaft eingeht. Zum Schluss bekommst du eine Einweisung und eine schriftliche Dokumentation — du sollst Produkte selbst anlegen können, ohne mich zu fragen.
Was ich für die Erstellung berechne
- Erstgespräch — kostenlos und unverbindlich
- Ob WooCommerce zu deinem Vorhaben passt, und in welcher Größenordnung sich der Aufwand bewegt.
- Erstellung — Festpreis nach Absprache
- Produktzahl, Zahlungsarten, Versandregeln und Anbindungen unterscheiden sich zu stark für feste Preisstufen. Der Preis steht schriftlich fest, bevor eingerichtet wird, und ändert sich danach nicht mehr.
Im Festpreis enthalten:
- Einrichtung von WordPress und WooCommerce
- Produktseiten, Navigation und Zahlungsarten
- Testsystem mit Testbestellungen vor dem Livegang
- Dokumentation und Einweisung
Separat, auf Wunsch: laufende Pflege nach Auslieferung — ein eigener Vertrag, keine Voraussetzung. Was hier fehlt: eine erfundene Preisspanne. Fünf Produkte mit einer Zahlungsart sind ein anderer Aufwand als tausend Produkte mit einer Anbindung an eine Warenwirtschaft — eine Zahl für beides wäre keine echte Angabe.
Gefunden werden: SEO für den Onlineshop
Ein Onlineshop ohne Sichtbarkeit ist ein Laden in einer Straße, in die niemand abbiegt. Die technische Grundlage dafür gehört für mich zur Erstellung, nicht in ein Zusatzangebot:
- sprechende URLs statt Zeichensalat mit Produktnummern
- eigene Seitentitel und Beschreibungen je Produktseite
- strukturierte Daten für Produkte, damit Preis und Verfügbarkeit direkt in den Suchergebnissen erscheinen können
- kurze Ladezeiten, weil langsame Shops schlechter ranken und früher abgebrochen werden
- eine Seitenstruktur, in der Kategorien und Produkte für Suchmaschinen erreichbar sind
Was das nicht ist: eine Zusage auf Platzierungen. Suchmaschinenoptimierung für umkämpfte Suchbegriffe ist laufende Arbeit an Inhalten und dauert Monate. Wer dir zum Livegang ein Ranking verspricht, verkauft dir etwas, das er nicht steuern kann.
Was ich zusagen kann: dass dein Shop technisch nichts falsch macht, was Sichtbarkeit im Weg steht — und dass ich dir sage, welche Arbeit danach an den Inhalten nötig wäre.
Agentur oder einzelner Entwickler?
Eine WooCommerce Agentur bringt ein Team mit: Webdesign, Text, Programmierung, Projektleitung. Für einen großen Shop mit eigener Marketingabteilung ist eine spezialisierte Agentur die passende Antwort — und dann solltest du dorthin gehen, nicht zu mir.
Bei einem überschaubaren Sortiment kaufst du dir mit einer WordPress Agentur aber vor allem eine Ebene dazwischen ein. Du sprichst mit der Projektleitung, die spricht mit der Technik, und die Antwort auf eine einfache Frage braucht zwei Tage.
Bei mir sprichst du mit der Person, die den Shop tatsächlich baut. Rückfragen kosten eine Nachricht, keinen Termin.
Der ehrliche Nachteil daran: Ich bin einer, keine Firma mit Vertretungsregelung. Wenn du eine vertraglich zugesicherte Reaktionszeit rund um die Uhr brauchst, ist professionelle Unterstützung durch eine Agentur mit Bereitschaftsdienst die richtige Wahl. Das sage ich lieber im Erstgespräch als hinterher.
Nach dem Livegang: Updates und Pflege
Ein WooCommerce-Shop ist kein Projekt, das fertig wird. WordPress, WooCommerce und jedes Plugin bekommen laufend Updates — und anders als bei einer gewöhnlichen Website hängen an einem Shop Zahlungsverkehr und Kundendaten.
Ein ungepflegter Shop ist deshalb nicht nur veraltet, sondern ein Risiko: Sicherheitslücken in Shop-Erweiterungen sind ein beliebtes Ziel, weil dort Zahlungsdaten durchlaufen — Online-Shops werden aus genau diesem Grund häufiger automatisiert angegriffen als gewöhnliche Websites. Dazu kommt der stille Fall — ein Update ändert etwas an der Kasse, und du merkst es erst, wenn drei Tage keine Bestellung eingegangen ist.
Du kannst diese Pflege selbst übernehmen; die Einweisung deckt das ab. Oder du gibst sie ab — als eigener Wartungsvertrag, unabhängig von der Erstellung. Beides ist in Ordnung. Nicht in Ordnung ist, den Shop ein Jahr lang gar nicht anzufassen.
Für wen das hier nicht passt
Ehrlich gesagt: Wer schon heute mehrere zehntausend Produkte oder ein mehrköpfiges Versandteam hat, braucht wahrscheinlich mehr als ein WordPress-Plugin — dafür gibt es spezialisierte Systeme, und die baue ich nicht.
Auch wer sich mit der Verantwortung für Hosting und Updates nicht anfreunden mag und niemanden damit beauftragen will, ist mit einer gemieteten Plattform ehrlicher bedient. Die monatliche Gebühr kauft genau diese Sorglosigkeit — das ist ein legitimer Handel.
Wer dagegen mit überschaubarem Sortiment startet oder von einem Baukasten wegwill, ist bei WooCommerce richtig.
Und wird im Erstgespräch klar, dass ein fertiger Baukasten schneller zum Ziel führt, sage ich dir das — auch ohne Auftrag.
Häufige Fragen zum WooCommerce Shop
Was kostet es, einen WooCommerce Shop erstellen zu lassen?
Kommt auf Produktzahl, Zahlungsarten und Anbindungen an — deshalb keine erfundene Hausnummer. Nach dem unverbindlichen Erstgespräch bekommst du einen Festpreis nach Absprache, keine Abrechnung nach Stunden. Was unabhängig davon anfällt — Hosting, Zahlungsgebühren, kostenpflichtige Erweiterungen — steht oben im Abschnitt zu den laufenden Kosten, mit echten Größenordnungen.
Wie hoch sind die laufenden Kosten für WooCommerce in WordPress?
WooCommerce selbst ist kostenlos, ebenso WordPress. Laufend zahlst du das Hosting (für einen kleinen Onlineshop ungefähr zehn bis dreißig Euro im Monat, weil ein Shop mehr Rechenleistung braucht als eine reine Website), die Domain mit rund einem Euro im Monat und die Gebühren deines Zahlungsanbieters — bei PayPal oder Stripe typischerweise ein bis drei Prozent plus ein paar Cent je Bestellung. Dazu kommen kostenpflichtige Plugins, falls du welche brauchst. Was nicht anfällt: eine Grundgebühr an eine Plattform und ein Anteil an deinem Umsatz.
Wie läuft die Erstellung Schritt für Schritt ab?
Erstgespräch über Sortiment und Abläufe, dann ein Konzept mit klarem Umfang und Festpreis. Danach richte ich WordPress und WooCommerce ein, spiele die Produktdaten ein, konfiguriere Zahlungsarten und Versandregeln und baue die Produktseiten samt Navigation auf. Vor dem Livegang läuft alles auf einem Testsystem mit Testbestellungen. Zum Schluss Einweisung und Dokumentation. Der Abschnitt zum Ablauf oben beschreibt das ausführlicher.
Was sind die Vor- und Nachteile von WooCommerce?
Dafür spricht: Die Software gehört dir, die Kundendaten liegen bei dir, es gibt keine Umsatzbeteiligung, und weil WooCommerce auf dem Content-Management-System WordPress aufsetzt, pflegst du Shop und Inhalte an einer Stelle. Dagegen spricht: Du trägst die Verantwortung für Hosting und Updates selbst — bei einem Baukasten macht das der Anbieter. Wer diese Verantwortung nicht will, ist mit einer gemieteten Plattform ehrlicher bedient oder gibt die Pflege ab.
Warum WooCommerce statt Shopify oder einem Baukasten?
Weil der Onlineshop dann dir gehört, nicht der Plattform. Baukästen verlangen einen laufenden Anteil vom Umsatz oder eine monatliche Gebühr, und wenn der Anbieter die Bedingungen ändert, hast du keine Wahl. WooCommerce läuft auf deiner eigenen WordPress-Installation — die Software gehört dir, die Kundendaten liegen bei dir, und niemand kann dir den Shop kündigen.
Wie lange dauert es, bis der Onlineshop online ist?
Die Einrichtung selbst ist selten der Engpass. Was die Dauer bestimmt, sind deine Produktdaten: Texte, Bilder, Preise, Varianten. Liegen die vollständig vor, geht es zügig; fehlen sie, wartet der Shop auf dich, nicht umgekehrt. Deshalb nenne ich einen Termin erst, wenn klar ist, in welchem Zustand dein Sortiment ist — eine Wochenangabe vorab wäre geraten.
Welche Funktionen und Erweiterungen brauche ich?
WooCommerce bietet im Kern schon alles für einen gewöhnlichen Onlineshop: Produkte mit Varianten, Warenkorb, Kasse, Steuersätze, Versandregeln, Gutscheine. Es gibt kostenlose und kostenpflichtige Plugins für nahezu jeden Sonderfall — und genau da liegt die Falle: Ein Shop mit zwanzig Erweiterungen ist langsam und bei jedem Update ein Risiko. Ich installiere, was dein Sortiment tatsächlich braucht, und begründe jede Erweiterung einzeln.
Wird der Onlineshop bei Google gefunden?
Die technische Grundlage dafür richte ich mit ein: saubere URLs, sinnvolle Seitentitel, strukturierte Daten für Produkte, kurze Ladezeiten. Das ist die Voraussetzung für Sichtbarkeit, aber noch kein Ranking — Suchmaschinenoptimierung für umkämpfte Suchbegriffe ist laufende Arbeit an Inhalten, kein Schalter beim Livegang. Was technisch möglich ist, mache ich; was Content-Arbeit ist, sage ich dir ehrlich dazu.
Kann ich meinen bestehenden Shop zu WooCommerce umziehen?
In der Regel ja. Produkte, Kunden und Bestellungen lassen sich aus den gängigen Systemen exportieren und übernehmen. Wie sauber das gelingt, hängt am Export des alten Anbieters — deshalb sehe ich mir den vorher an, statt einen reibungslosen Umzug zu versprechen. Wichtig ist außerdem, die alten Adressen per Weiterleitung auf die neuen Produktseiten zu lenken, sonst verlierst du die Sichtbarkeit, die der alte Shop bei Google hatte.
Hast du schon Onlineshops wie meinen gebaut?
Ehrlich: WooCommerce ist bei mir noch kein Feld mit vorzeigbaren Projekten — anders als die Individualentwicklung mit PHP und Symfony, wo ich anonymisierte Referenzen zeigen kann. Was ich mitbringe, ist die technische Basis: WordPress pflege ich laufend für Kundschaft, und WooCommerce baut darauf auf. Wenn dir das zu wenig ist, sage ich das lieber vorher als nach dem ersten Termin.
Kann der Shop an meine Warenwirtschaft oder Buchhaltung angebunden werden?
Das hängt vom System ab. Für gängige Anbindungen gibt es oft ein passendes Plugin; wo keins existiert oder die Anbindung besonders sein muss, wird daraus eigener Code — dasselbe Thema wie bei der Individualentwicklung mit Symfony. Im Erstgespräch kläre ich, welcher Fall bei dir vorliegt.
Übernimmst du auch die Pflege nach dem Livegang?
Ja, auf Wunsch — als eigener Vertrag, keine Voraussetzung. WordPress-Kerne, Plugins und WooCommerce selbst brauchen laufende Updates; ohne die wird ein Shop mit Zeit zum Risiko, nicht nur eine gewöhnliche Website.